Fünf-Flüsse-Radweg – von Passau per Rad an der Donau bis Enns

Einmal im Jahr geht‘s für unseren kreativen Kopf Christine mit Schwester Petra auf Tour, entweder zu Fuß oder per Rad. Ganze 7 Tage waren die beiden aus eigener Kraft und ohne Motor auf dem neuen Fünf-Flüsse-Radweg unterwegs. Ein Reisebericht.

                                                  

Die Kurzfassung

Von Passau ging es per Rad an der Donau entlang, fast immer eben bis Enns, wo der Fluss Enns in die Donau mündet. Wir fuhren an der Enns bis Radstadt, der Dauerregen bremste uns aus und mit dem Zug ging‘s bis nach Bischofshofen, weiter an der Salzach entlang durch Salzburg bis Burghausen. Im Europareservat „Unterer Inn“ mündet die Salzach in den Inn. Nun folgte der Endspurt mit Tempo am Inn bis Passau. Mit dem Zug ging es schließlich zurück nach Nürnberg und von dort aus an der Pegnitz bis nach Schwaig – insgesamt ca. 570 km.

Tag 1

Frühzeitig geht es mit dem Zug los von Schwaig nach Passau, der „Dreiflüssestadt“. Donau, Inn und Ilz fließen an der Grenze zu Österreich zusammen. Hier ist der Start unserer Radtour, deren erste Etappe uns 75 km an der Donau bis Ottensheim führt.

Über Obernzell, Jochenstein (imposantes Kraftwerk mit sehenswertem Infozentrum) und Engelhartszell gelangen wir auf ruhigen Radwegen in bezaubernder Landschaft zum ersten Höhepunkt der Reise: Die Schlögener Schlinge – hier windet sich die Donau auf zwei mächtigen Fluss-Schleifen durch die Hohen Waldberge des Mühlviertels.
Weiter geht es auf traumhaften Radwegen durch ein Flusstal. Eine Landschaft, vergleichbar wie manche Fjorde Norwegens.
Den Tag lassen wir in Ottensheim, einer idyllisch gelegenen Marktgemeinde in Oberösterreich, ausklingen.

Tag 2

Gut gestärkt geht‘s Richtung Linz, der Landeshauptstadt von Oberösterreich und der drittgrößten Stadt Österreichs. Eine ausgiebige Pause im Zentrum, auf dem barocken Hauptplatz, der mit rund 13.200 m² einer der größten umbauten Plätze Österreichs ist. In der Mitte befindet sich eine eindrucksvolle 20 Meter hohe Säule, die im Jahr 1723 vollendet wurde. Die Säule, die aus weißem Marmor gefertigt wurde, ist der Dreifaltigkeit gewidmet und wurde aus Dankbarkeit für die überstandenen Katastrophen und zum Schutz vor Feuersbrunst, Krieg und Pest errichtet.

Sehr wichtig, die Stadt ist namensgebend für die Linzer Torte, deren Rezept als das älteste bekannte Tortenrezept der Welt gilt.

Weiter geht es in Richtung Enns, der ältesten Stadt Österreichs. Hier beginnt unser Ennsradweg, ein Geheimtipp für Naturbegeisterte und Genießer. Seine Route führt durch die Bundesländer Oberösterreich, Steiermark und Salzburg. Die Tour entlang der Enns bietet imposante Bergpersönlichkeiten, romantische Täler, rauschende Wildbäche, verträumte Dörfer und historische Städte.

Nach 83 km auf unserer zweiten Etappe übernachten wir in Ternberg.

Tag 3

Auf kleinen und leicht hügeligen Wegen radeln wir durch das bezaubernde Ennstal nach Losenstein, dessen Burg auf einem steil aufragenden Felsen über dem Ortsbild herrscht. Wir – die Sportlichen mit guter Kondition – wählen die Alternativroute, den abenteuerlichen, aber herrlichen Reichraminger Hintergebirgsradweg und bewältigen dabei die langen leichten und kurzen sehr anstrengenden, aber zu schaffenden Anstiege mit ihren vielen oft sehr langen Tunnels. Das Reichraminger Hintergebirge gilt als das größte geschlossene und unbesiedelte Waldgebiet Österreichs und gehört zu einem großen Teil zum Nationalpark Kalkalpen. Über St. Gallen geht es vorbei an beeindruckenden Waldbergen durch die zerklüfteten Kalkalpen. In Mooslandl finden wir endlich ein schönes kleines Hotel nach ca. 73 km.

Tag 4

Wir starten am Morgen bei Nieselregen in Richtung Nationalpark Gesäuse. Der Fluss Enns bahnt sich beim Naturdenkmal Gesäuseeingang tosend den Weg durch eine Schluchtstrecke. Prägende Elemente sind eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft mit tiefdunklen Wäldern, weiten Streuobstwiesen, idyllischen Almen und beeindruckenden Flüssen, die von den Bergmassiven des Gesäuses und des Hochschwabs umgeben sind. Das Gesäuse steht, wie der gesamte Westen und Norden Österreichs, unter Einfluss des feuchtgemäßigten, mitteleuropäisch-ozeanischen Klimas. Dies bekamen wir gründlich zu spüren, ab Mittag fuhren wir bei Regen. Unser Einsatz wurde nach ca. 76 km mit einer preiswerten Übernachtung im Wellnesshotel „Landhaus Gabriel“ in Irdning belohnt. Wir genossen noch die Sauna und ließen uns das reichhaltige Menü zum Grillabend schmecken. Dabei vergaßen wir die Wetteraussichten für den nächsten Tag, sehr niederschmetternd – Regen – Regen – Regen.

Tag 5

Am Morgen Regen .…Trotz des tollen Wellnesshotels, in dem wir uns noch einen Tag hätten verwöhnen lassen können, ging es weiter per MTB Richtung Schladming. Von Natur und Umwelt dieser naturbelassenen Region der Salzburger Skiwelt bekamen wir aufgrund des Regens wenig mit. Schladming ist die bedeutendste Stadt im oberen Ennstal, vor allem bekannt als Wintersportort – 2013 war Schladming Austragungsort der ALPINE SKI WM. Wir fuhren noch weiter bis zum Bahnhof Radstadt. Auf die Strecke bis zur Quelle der Enns bei Flachau Winkel mussten wir leider auch wegen des starken Regens verzichten. Ein bissl Glück hatten wir doch, ein IC Zug nahm uns für 14,60 €, ein Sondertarif der Österreichischen Bahn für Radfahrer die auch bei Regen fahren, bis Bischofshofen mit. Das war der Ausgangspunkt für die nächsten zwei Tage: Auf dem Tauernradweg ging es an der Salzach entlang. Wir fuhren noch bis Pfarrwerfen und freuten uns auf eine heiße Dusche nach ca. 77 km.

Tag 6

Der Radweg startet im Oberpinzgau am Krimmler Wasserfall und führt im Grund immer an der Salzach entlang weiter durch den Pinzgau, den Pongau und den Tennengau bis nach Salzburg. Wir steigen in Golling in den Radweg ein, natürlich wieder bei Regen und fahren bis Salzburg, der Landeshauptstadt des Bundeslandes Salzburg. Die Stadt liegt mitten im Salzburger Becken. Prägend sind die Stadtberge und die Salzach, die mitten durch das Stadtgebiet fließt.

Nach der Mittagspause in Salzburg erhaschen wir die ersten Sonnenstrahlen und der Regen hört schlagartig auf. Die Stimmung steigt und weiter geht’s an der Salzach bis zur Herzogsstadt Burghausen im Landkreis Altötting. Auf einem Höhenzug über der Altstadt erstreckt sich die Burg zu Burghausen, die mit 1051 Metern Länge die längste Burganlage der Welt ist. Nach ca. 88 km finden wir ein schönes Zimmer im Hotel „Bayerischen Hof“ mitten in der Altstadt mit Blick über den alten Marktplatz, abends gibt es riesengroße Schnitzel und anschließend noch Eis vom Italiener.

Tag 7

Früh noch eine kleine Rundtour bei Sonnenschein durch die imposante Altstadt und dann sollte es losgehen – aber da eine Reifenpanne, wie ärgerlich! Schlimmer noch: Die Mädels sind ohne Luftpumpe unterwegs. Ein Missverständnis, denn beide dachten „die andere hat ja …“ Aber wieder mal hatten wir Glück: Wir fuhren zurück und die RadlMetzgerei in Burghausen hat den Schaden schnell behoben. Ziemlich bergauf geht’s bis zum Inn-Salzachblick mit kurzer Rast und Foto-Stopp im Europareservat Unterer Inn am „Innspitz”, dem Zusammenfluss von Salzach und Inn. Von oben schauen wir auf die riesigen Wassermassen.

Ein unberührtes Natur- und Vogelschutzgebiet, die riesigen Auwälder und Inseln mit den ausgedehnten Wasserflächen und Schlickbänken bieten Lebensräume für zahlreiche Zug- und Wasservögel. Das Europareservat mit einer Größe von etwa 5500 ha. erstreckt sich grenzüberschreitend 55 Flusskilometer von der Salzachmündung flussabwärts bis nach Schärding, unserer nächsten Pause. Eine Sehenswürdigkeit ist das farbenfrohe Stadtbild mit Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Insbesondere die Silberzeile am Oberen Stadtplatz, umgeben von einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer mit mehreren mittelalterlichen Stadttoren (Wassertor, Linzer Tor, Passauer Tor), fällt ins Auge. Auf dem Radweg direkt am Inn hatte sich uns ein Eiswagen in den Weg gestellt. Das Eis, die Schlagsahne und Erdbeeren – einfach köstlich – nach 5 Kugeln hatten wir die nötige Energie, um bis Passau durchzustarten. Ein abwechslungsreicher und idyllischer Radweg führte uns am Inn wieder nach Passau zum Bahnhof.

Das Glück war wieder mit uns: Nur 5 Minuten später saßen wir im Zug nach Nürnberg. Im Biergarten Whörder Wiese in Nürnberg gab es noch 6 Nürnberger Bratwürste mit Kraut und das Spiel der Fussball WM Portugal gegen Uruguay (0:1). Der fünfte Fluss steht noch aus, eine Nachtfahrt an der Pegnitz durch den Pegnitzgrund bis Schwaig. Nach 95 km fallen wir ins Bett.

 

 

 

Schal des Monats Juli: Sommerwärme mit Seide kühlen

Wovon der eine nicht genug bekommen kann, das ist des anderen Leid: Die Rede ist von sommerlichen Temperaturen, die uns allen gewaltig einheizen. Um die Hitze abzukühlen, braucht es gar nicht unbedingt ein Klimagerät – wie wäre es mit dem Wunderwerkstoff Seide? Unser Schal des Monats Juli, das Modell Hanni, ist ein bildschöner Seidenschal, der gerade als Sommertuch hervorragende Dienste leistet.

Sommerschal kaufen
Das Sommertuch Hanni: Zarte florale Muster treffen auf eldle Seide

Die Seide entfaltet auf warmer Haut eine kühlende Wirkung. An lauen Sommerabenden, wenn das Top oder die Bluse nicht mehr ausreichend Wärme spenden, kann das Seidentuch ebenfalls um die Schultern geworfen werden, um die kühlen Wind abzuhalten.

So viel zur Funktionalität, aber der Sommerschal besticht auch mit seinem dezenten Print: Floral inspirierte Muster ziehen sich in einem dunklen Rotton locker über den Sommerschal. Das ebenfalls rote Garn, mit dem das Tuch einfasst ist, greift die Farbnuance wieder auf und sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.

Schal des Monats Juni: Endlich kommt der Sommer

Der Juni ist der Monat der Sonnenwende – der Tag im Jahr, an dem sich die Sonne am längsten zeigt. Von dieser Tatsache haben wir uns bei der Wahl des Schal des Monats inspirieren lassen: Katina ist ein sonnengelber Schlauchschal aus Baumwolle, der durch die Farbgestaltung mächtig ins Auge fällt.

Sommerschal aus Baumwolle

Aber das ist noch nicht alles, was dieser Sommer-Loop zu bieten hat: Der luftige Schlauchschal tut sich auch durch seinen Strukturmix hervor. Die dunklere Baumwolle ist glatt und ebenmäßig, während die helleren Spitzeneinsätze durch ihre Haptik hervortreten.

Diese Kombi
ist elegant und zugleich lässig. Die Wirkung des Sommerschals hängt aber auch davon ab, wie Sie den Schal tragen: Locker geschwungen, kunstvoll verknotet oder eng am Hals anliegend – Sie haben die Wahl, wie Sie das farbenfrohe Accessoire in Ihr Outfit – sprichwörtlich –  einbinden!

Schal des Monats Mai: Übereifrig in Sachen Sonnenschein

Der April hat seine Launen hinter sich gelassen – und der Mai präsentiert sich sommerlich und warm. Was dann her muss, ist ein wachechter Sommerschal, der mit seinem wunderschönen Print und seinem leichten Werkstoff Seide auf sich aufmerksam macht: Der Schal des Monats Mai ist unser Modell Keralie.

Sommerschals und Sommertücher
Sommerlicher Schal Keralie

Der Sommerschal besteht aus einer Mischung aus Baumwolle und Seide, die besonders bei warmen Temperaturen angenehm auf der Haut liegen. Damit das sommerliche Outfit perfekt wird, braucht es natürlich auch jede Menge Gute-Laune-Prints, wie exotische Pflanzen und Vögel, die sich in einem Ensemble aus Türkis, Blau und Grün aneinanderreihen.

Ganz nach Gusto kann das Sommertuch locker um den Hals geschlungen oder kunstvoll drapiert werden. Unsere Schalbindetechniken helfen Ihnen sicherlich weiter!

Virtueller Ausflug zu Freunden: Der Verein Wir für Nepali e. V.

Schals sind nur eine Leidenschaft, die unser kreativer Kopf Christine für sich entdeckt hat. Die andere Passion ist das Reisen – und zwar in Länder fernab unserer Breitengrade, nämlich nach Nepal.

Reisen, ferne Länder und Kulturen entdecken und sich neuen Input holen – das ist das Motto unseres kreativen Kopfes Christine. Verschlagen hat es sie schon mehrmals nach Nepal. Das asiatische Land, das im Norden an China und im Süden, Westen und Osten an Indien grenzt, imponiert durch seine einzigartige Schönheit: Die beeindruckenden Berge des Himalaja-Gebirges, die vielseitige Flora und Fauna sowie die Herzlichkeit der Menschen haben nicht nur Christine begeistert.

Auch das Ehepaar Dagmar und Klaus Simon, Gründer von Wir von Nepali e.V. in Zirndorf, entdeckten auf ihrer Reise durch das Land den Charme von Nepal. Kultur und Natur haben es den beiden angetan, doch auch das Schicksal der Menschen beschäftigte die beiden Reisenden. Kurzerhand ließ sich Dagmar ein halbes Jahr von der Arbeit freistellen und reiste in die Hauptstadt Nepals, Kathmandu, um sich vor Ort ein genaueres Bild zu machen.

Kinder in Nepal

Straßenkinder, eine teils verheerende Armut und Kranke ohne entsprechende Versorgung trieben das Ehepaar an, sich für die Menschen vor Ort zu engagieren. Zurück in Deutschland wurde Wir für Nepali e. V. gegründet, ein gemeinnütziger Verein, der sich für diverse Hilfsprojekte vor Ort einsetzt. Unter anderem unterstützt der Verein Ärztebehandlungen und Bildungsprojekte – eine gute Sache, wie wir finden!

Wer mehr über die Hilfsprojekte und den Verein selbst erfahren will, ist herzlich eingeladen, auf der Internetseite http://wir-fuer-nepali.de/ vorbeizuschauen.

Schal des Monats April: Ein Patchwork-Schal fürs Frühjahrs-Outfit

Die Trendfarben für die Saison fallen ins Auge: Gelb und Rot haben die Laufstege erobert und sind zunehmend auch in den Schaufenstern vertreten. Fans von intensiven Farbnuancen kommen also voll und ganz auf ihre Kosten!

Auch in diesem Monat haben wir uns bei der Wahl unseres Schals des Monats leicht getan und uns einfach an den aktuellen Trends orientiert: Das Modell Eliane ist ein kunterbunter Schlauchschal, der sich als interessantes Patchwork-Unikat in Szene setzt und so jedes unifarbene Basic aufpeppt.

Sowohl der Material- als auch der Mustermix begeistert: Der Loop-Schal vereint Baumwolle, Seide und Polyester und schafft auf diese Weise ein aufwendiges Erscheinungsbild. Die frische Kombination von Rot- und Gelbnuancen liegt nicht nur im Trend, sondern kann sich mit dem Beginn der warmen Jahreszeit auch wirklich sehen lassen.

Bindetechnisch Schlauchschal
Lockere Bindetechnik
Schlauchschal Eliane
Asymmetrische Bindetechnik

 

 

 

 

 

 

 

 

Wem das Schal-Unikat mit seinen vielen Facetten nicht ausreicht, hat noch eine weitere Möglichkeit, um das modische Accessoire zu individualisieren – mit unterschiedlichen Schalbindetechniken, die viel Raum für Kreativität lassen, wie die Bindebeispiele zeigen.

Nachhaltige Mode im Aufschwung

Mode „entschleunigen“, das heißt die Produktion zu verlangsamen, die Arbeitsbedingungen der Näherinnen zu verbessern, Transparenz im Produktionsprozess zu ermöglichen und schließlich nachhaltigeres Konsumverhalten zu ermöglichen.

Alte Singer Nähmaschine

Ein Bewusstseinswandel im Umgang mit Mode ist bei uns Verbrauchern wünschenswert und zum Teil auch schon zu beobachten: Anstatt ständig neue und oft billige Klamotten zu kaufen, sollten wir lernen, Qualität wertzuschätzen und Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt zu übernehmen, indem wir unser Konsumverhalten ändern.

Fair Fashion im Kommen

Es gibt viele Wege, Mode auf faire und nachhaltige Weise zu beziehen. Die Ausrede, faire Mode sei schwer zugänglich, zu teuer oder nicht hip genug, zieht heute nicht mehr. Inzwischen produzieren viele kleine Modelabels wie auch „myschal“ faire Mode.

Der Onlineshop myschal unterscheidet sich von konventionellen Modeketten in den Bedingungen der Herstellung. Denn: Die von uns selbst gefertigten Schals, Tücher und Stolen werden in Handarbeit in Deutschland hergestellt. Die meisten Schals sind sehr speziell und individuell in aufwendiger Patchworkarbeit hergestellt.

Langsam konsumieren

In unseren Kleiderschränken befindet sich meist mehr, als wir überhaupt tragen können. Am sinnvollsten ist es daher, zunächst einmal die Klamotten wertzuschätzen, die wir bereits besitzen. Das Prinzip: Nur wenige, dafür vielseitige und Lieblingsteile im Kleiderschrank zu haben, die gut kombinierbar und zeitlos sind. Lieblingsstücke können umgestylt oder mit einem Schal von „myschal“ kombiniert werden. Mode ist facettenreich: Es lohnt sich, seinen eigenen Stil zu finden und nicht jedem Modetrend zu folgen.

Ordne deinen Kleiderschrank

Nach dem Ausmisten könnt ihr euch einen Überblick über eure Garderobe verschaffen. Farbkombinationen, die sich wie ein roter Faden durch euren Kleiderschrank ziehen, helfen, einen ganz persönlichen Stil zu etablieren und unabhängiger von den Launen der Mode zu werden.

Kleiderstange

Seid ihr vielleicht der Schwarz-Weiß-Typ? Super! Oder landet ihr immer wieder bei Hellgrau-Creme-Weiß? Glückwunsch! Bleibt dabei und gönnt euch nur ab und an eine modische Auffrischung. Auch die Kombination mit Schals und Tüchern ist immer ein toller Farbklecks.

Nutze die magischen Zauberkräfte von Accessoires

Dass eine Dame von Welt nicht ohne Accessoires auskommt, hat Christian Dior schon in den 1950er Jahren in seinem „Wörterbuch der Eleganz“ festgestellt. Und ja, wir wiederholen uns, aber man kann es nicht oft genug sagen: Eine Hingucker-Kette oder ein Seidentuch – aktuell gern eng um den Hals geknotet – können eine fade Kombi aus Hose und T-Shirt in ein echtes Outfit verwandeln. Auch lässige Schals oder am Abend außergewöhnliche Schals und Stolen verwandeln den individuellen Auftritt.

Lippenstift, Lippenstift, Lippenstift

Entscheidend für ein tolles Auftreten sind nicht nur die Kleidungsstücke, die ihr tragt, sondern auch Details wie Frisur und Make-up.Accessoires angeordnet

Wer schlichte Outfits oder unifarbene Kleider liebt, kann dazu zum Beispiel einfach konsequent einen Modeschmuck oder den passenden Schal tragen – dazu einen knalligen Lippenstift. Man wird sich an Euch erinnern: „Das ist doch die, die immer so tolle rote Lippen hat.“

Gehe langfristige Beziehungen ein

Kauft euch zum Beispiel einen taillierten Blazer. Der ist zeitlos und sieht perfekt aus zu Jeans und Converse-Chucks, aber auch zu Khakihose und Patchworkschal. Mit Marlenehose und Bluse wirkt er hingegen elegant. Andere textile Lebensbegleiter sind eine dunkelblaue Jeans und das „kleine Schwarze“, das mit einem dünnen Kaschmirschal noch mehr Aufsehen erregt.

Bildquelle: www.pixabay.de

Schal des Monats März: Die Trendfarben für das Frühjahr 2018 Senfgelb-Grün / Meadowlark

Endlich ist der März angebrochen – die ersten Frühlingsboten haben sich schon blicken lassen und wer bei Sonnenschein lauscht, hört auch die Vögel zwitschern. Kein Zweifel: Der Frühling ist auf dem besten Weg zu uns. Grund genug, sich die Trendfarben für die Frühlingssaison 2018, die auch die Wahl unseres Schals des Monats beeinflusst haben, einmal genauer anzusehen.Lavini Meadlowlark Schal

Tonangebend ist in diesem Jahr vor allem die Nuance Gelb, und zwar in der kühlen Variante. Diese Gelbschattierung, die die internationalen Laufstege eroberte, wird im Fachjargon auch „Meadowlark“ genannt. Kombinieren lässt sich das Trendgelb, das sowohl bei den Schauen von Dolce & Gabanna als auch bei Marc Jacobs und Ralph Lauren zu sehen war, mit Weiß, Schwarz oder Beige – schlichten Basic-Farben, die in jeder Garderobe zu finden sind. So wird Meadowlark alltagstauglich!

Unser Schal Lavini präsentiert sich exakt in diesem angesagten Farbton: Er vereint ein kühl schimmerndes Senfgelb mit grünen Nuancen und wird so zum angesagten Trend-Schal für das Frühjahr 2018. Gearbeitet wurde der Frühlingsschal aus robuster, aber angenehm zu tragender Baumwolle.

Tolles Extra: Wer Loop-Schals präferiert, hat die Wahl, sich das Modell Lavini auch in der Schlauchschal-Variante zu bestellen.

Schal des Monats Februar: Eine warme Aufmunterung im tristen Februar

Noch immer beherrschen winterliche Temperaturen unseren Alltag – ein guter Grund, um mit einem Schal Mut zu Farbe zu beweisen und den Winter zu vertreiben! Unser Schal des Monats ist im Februar das Modell Ginia, ein Loop – oder auf gut Deutsch: Schlauchschal – der mit seiner interessanten Struktur und dem kräftigen Rotton auf sich aufmerksam macht.

Roter Schal

Das warme Rot des Schals ist nicht nur eine willkommene Farbenfreude im Februar, sondern entfaltet auch eine belebende und positive Wirkung. Ideal also, um der eigenen Garderobe einen Hauch von Farbe zu verleihen.

Ein weicher und strapazierfähiger Materialmix aus Polyester und Wolle macht Ginia zu einem wärmenden Begleiter, der auch beim Karnevalsumzug verlässliche Dienste leistet. Der schlichte Strick des Schals bekommt durch das aufgeworfene Muster das gewisse Etwas. Raffiniert und klassisch zugleich!

Schlaghosen, Schals und Die Nicht-Farbe Grau: Unser Interview

Wir wollen euch auch einmal einen Blick hinter die Kulissen von myschal.com zeigen: Heute haben wir unseren kreativen Kopf Christine im Interview – lest weiter, wenn ihr mehr über Reisefieber, Schlaghosen und die Nicht-Farbe Grau erfahren wollt.

Seit wann interessierst du dich für Schals und Mode / seit wann nähst du sie?

Für Mode und für Schals interessiere ich mich seit meinem 10. Lebensjahr. Neben der Wohnung, in der ich in meiner Kindheit verbrachte, wohnte eine Schneiderin. Sie nähte mir manchmal Sachen aus Modezeitungen. Mit 13 Jahren habe ich angefangen, selbst zu nähen. Das waren in den 70er-Jahren die Schlaghosen, die ich auch für Freundinnen und Bekannte nähte.

Warum sind Schals Deine Passion?

 Mit Schals gibt es unzählige Möglichkeiten, seine Kleidung zu individualisieren und seinen persönlichen Style zu bestimmen, gerade mit einigen ausgefallenen Stücken. Außerdem können ältere Kleidungsstücke durch Schals und Tücher wieder neu belebt und super aufgepeppt werden.

Bist Du modeaffin oder nur schalaffin?

Natürlich bin ich beides, weil es bei mir einfach zusammenhängt und nicht zu trennen ist.

Mein Kleidungsstil ist leger, sportlich und manchmal bisschen ausgeflippt 😉 Die Qualität und die Nachhaltigkeit müssen stimmen, sodass ältere Kleidungsstücke öfters mit neuen Schals kombiniert oder auch einfach umgeändert werden können.

Deine Lieblingsfarbe?

 Ich habe eigentlich keine richtige Lieblingsfarbe und trage alle Farben gern. Mein Favorit ist Grau, was aber keine eigentliche Farbe ist. Grau kombiniert mit anderen Farbtönen verstärkt und verschönert die Farbnuancen und wirkt, wie ich finde, insgesamt harmonisch.

Eine interessante Sache über Dich?

Reisen – Reisen – Reisen

Ich werde oft vom Fernweh geplagt und es darf manchmal auch weiter weg sein, wie Asien Südamerika, Afrika (auf Inseln, im Gebirge, in Wüsten oder auch große Metropolen) … Aber auch in Europa oder Deutschland bin ich gern unterwegs. Am liebsten mit dem Mountainbike.